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Veranstaltungen

Kursbuch-Afterwork: Die Welt der Honigbiene

12. September 2019, 18:00 Uhr​, Café Luitpold, München

Mensch und Biene – eine ambivalente Beziehung. Wohl wissend um ihre Relevanz für ein funktionierendes Ökosystem erfreuen wir uns an ihnen, genau so lange, bis die erste zum Landeanflug auf den Erdbeerkuchen ansetzt. Dankbar für ihren Honig süßen wir unseren Tee und verfallen doch oft genug in fuchtelnde Panik, wenn uns ihr Summen zu nah kommt. Und spätestens seitdem im Frühjahr 2019 mehr als 1,7 Millionen Unterschriften zur „Rettung der Bienen“ im bayerischen Volksbegehren gesammelt wurden, steht das Verhältnis zur Biene einmal mehr auf dem Prüfstand: Wissen die Wahlberechtigten, wofür sie ihre Unterschrift abgegeben haben? Was die Gesetzesvorlage für die Bauern in Bayern bedeutet? Wie genau das den Bienen helfen soll? Wie steht es überhaupt um das auch in den Medien viel beschworene Bienensterben? Am Ende nur ein Mythos? Wären die Bienen außerdem nicht vielleicht sogar intelligent genug, sich selbst zu retten?

Die Künstlerin Bettina Thierig und die Bienenforscherin Dr. Dorothea Brückner verbindet die Leidenschaft zur Honigbiene. Im ungewöhnlich heißen Sommer 2018 tun sie sich zusammen, um in die jeweils andere Perspektive – die der Kunst nebst der der Wissenschaft – einzutauchen. An ihren Bildern und an faszinierenden Tatsachen aus dem Leben der Bienen lassen sie uns in Kursbuch 199 teilhaben. Im Gespräch mit Luise Ritter präsentieren Bettina Thierig und Dorothea Brückner nicht nur Kunstwerke aus der Welt der Bienen, sondern räumen auch auf mit dem, was an Halbwissen über die Bienen durch die Medien geistert.

 

Ort: 

Café Luitpold, Brienner Straße 11, 80333 München

Link: https://www.cafe-luitpold.de/tl_files/lui/downloads/CL_Programm-2_2019_web_final.pdf

Buchvorstellung: Der Treuhand-Komplex

10. September 2019, 20:00 Uhr, Café Par Ici, Hamburg

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl durchdringt rational das Treuhand-Dickicht komplexer Vorgänge . Als einer der Ersten hat er Einsicht genommen in die internen Treuhand-Akten, die jetzt nach und nach ins Bundesarchiv übernommen werden, hat Gespräche mit Betroffenen, Akteuren, Politikern und Wissenschaftlern geführt. Sensibel für persönliche Schicksale, rückt er aber auch, sachlich argumentierend, Vorurteile und falsche Behauptungen zurecht. Pötzls Buch ist das erste, das dem Anspruch gerecht wird, dieses vielschichtige Thema anhand der Faktenlage umfassend aufzuarbeiten. 

Ort: Café Par Ici, Marie-Louisen-Straße 1, 22301 Hamburg

Buchvorstellung: Der Treuhand-Komplex

05. Oktober 2019, Gut Gödelitz, Döbeln

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl durchdringt rational das Treuhand-Dickicht komplexer Vorgänge . Als einer der Ersten hat er Einsicht genommen in die internen Treuhand-Akten, die jetzt nach und nach ins Bundesarchiv übernommen werden, hat Gespräche mit Betroffenen, Akteuren, Politikern und Wissenschaftlern geführt. Sensibel für persönliche Schicksale, rückt er aber auch, sachlich argumentierend, Vorurteile und falsche Behauptungen zurecht. Pötzls Buch ist das erste, das dem Anspruch gerecht wird, dieses vielschichtige Thema anhand der Faktenlage umfassend aufzuarbeiten. 

Es moderiert Axel Schmidt-Gödelitz.

Ort: 

Gut Gödelitz, Gödelitz 1, 04720 Döbeln.

Link: https://gut-goedelitz.de/forum-2/veranstaltungen/

Buchvorstellung: 1968 - Worauf wir stolz sein dürfen

14. September 2019, 19:00 Uhr

Studentenbewegung, Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg, Lockerung der Sexualmoral – 1968 gilt als Symbol für Aufruhr und Rebellion. Die Zeit war nicht nur von einer internationalen Protestbewegung geprägt, die sich in Deutschland auch in der Auseinandersetzung der Jugend mit der Nazi-Vergangenheit der Elterngeneration äußerte. Auch der Ost-West-Konflikt, der im Mauerbau 1961 gipfelte und zu Stellvertreterkriegen wie etwa in Vietnam führte, mündete in heftigen Protesten. Darüber hinaus sollte mit Experimenten wie der Kommune 1 ein Gegenentwurf zur bürgerlichen Familie gefunden werden – Sexualität und Geschlechterrollen wurden plötzlich öffentlich diskutiert.

Gretchen Dutschke ist gebürtige Amerikanerin und kam zum Studieren nach Deutschland, wo sie 1964 ihren späteren Mann, Rudi Dutschke, kennenlernte. Zusammen mit ihm, einem der führenden Sprecher der Studentenbewegung, hat sie den Aufbruch der sogenannten 68er aktiv miterlebt. Nach dem Attentat, das Rudi Dutschke 1968 nur knapp überlebte, begann für das Paar eine jahrelange Odyssee durch halb Europa. Nach dem Tod ihres Mannes, der eine Spätfolge des Attentats war, kehrte sie 1985 zunächst in die USA zurück. Seit 2009 lebt sie in Berlin.

Ort: 

Kultur-Café, Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin

Tickets: https://kultur-cafe.nbhs.de/veranstalter-ort/termine/veranstalter/adresse/kultur-cafe/20190504/

Übungsraum für Kritik - interaktive Ausstellung

23. bis 27. September 2019, Rathausdiele, Jena

Kritik „hat“ man nicht, Kritik „macht“ man nicht, Kritik „schlägt“ man auch nicht – Kritik „übt“ man. So auch die These des “Übungsraum für Kritik“, in dem an neun Stationen gute und gewitzte Gesellschaftskritik geübt werden soll. Denn: Auch Wissen, Mut und Selbstreflexion sind Werkzeuge, die auf den Trainingsplan eines jeden Kritikers gehören. Welchem Argument verleiht man besonderes Gewicht, bei welchem Argument gibt man selber nach und wie lässt sich eine gesunde Balance zwischen den Streitenden herstellen?

 

Die Kursbuch Kulturstiftung lädt Sie vom 23. bis zum 27. September in der Rathausdiele (10:00 bis 18:30) in den Übungsraum für Kritik ein – auf dem Trainingsplan stehen unter anderem die Streitschaukel, die harte Bank der Theorie oder der Spiegel der Selbsterkenntnis.

Ort:

Rathausdiele Jena, Markt 1, 07747 Jena.

Mehr: https://www.kursbuch-kulturstiftung.org/%C3%BCbungsraum-f%C3%BCr-kritik/

Übungsraum für Kritik – Eröffnung

24. September 2019, 17:00 Uhr, Plenarsaal Rathaus, Jena

Gesellschaftliche Transformationen verändern nicht nur Sub- und Objekt von Kritik, sondern auch die Art und Weise, wie wir Kritik üben. Andere zu kritisieren, ist eine verantwortungsvolle Angelegenheit. Kritik kann Karrieren fördern oder zerstören, Kritik kann verletzen – und manchmal in Hass und Polemik umschlagen. Und wer austeilt, muss auch einstecken können. Wir möchten die offizielle Eröffnung der interaktiven Ausstellung „Übungsraum für Kritik“ in der Rathausdiele zum Anlass nehmen, grundlegend über den Zustand von (Gesellschafts-)Kritik nachzudenken. Mit Rahel Jaeggi, Harald Welzer und Friedrich von Borries. Moderation: Jakob Schrenk.

Ort:

Rathausdiele Jena, Markt 1, 07747 Jena.

Mehr: https://www.kursbuch-kulturstiftung.org/%C3%BCbungsraum-f%C3%BCr-kritik/

Lesen(d) lernen. Mit Jürgen Kaube, Jöran Muuß-Meerholz und Sabine Uehlein. (Reihe "Welche Zukunft hat das Lesen?)

24. September 2019, 19:30 Uhr, Literaturhaus Hamburg

Da läuten die Alarmglocken besonders schrill, vor allem aus kulturpessimistischen Ecken. Was um alles in der Welt soll aus Kindern und Jugendlichen werden, die statt zum Taschenbuch nur noch zum Tablet greifen und die mitunter kaum noch in der Lage sind, zusammenhängende längere Texte zu verstehen? Was kann und muss die Schule tun? So geht es also um die großen Fragen, wie wir lernen, was das Lesen und was welches Lesen zum Lernen beiträgt und wie Bildung entsteht.

Darüber sprechen der meinungsstarke Herausgeber der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« Jürgen Kaube, der zuletzt das vielbeachtete Buch »Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?« (Rowohlt Berlin) veröffentlichte, der Diplompädagoge Jöran Muuß-Merholz, der die Agentur J&K – Jöran und Konsorten betreibt, an den Schnittstellen zwischen Bildung und Lernen sowie Medien und Kommunikation arbeitet und Bildungseinrichtungen hinsichtlich der Frage berät, wie sie digitale Medien sinnvoll in ihrer Arbeit einsetzen können, sowie Sabine Uehlein, die als Geschäftsführerin Programme für die in Mainz ansässige Stiftung Lesen tätig ist. Es moderiert Kathrin Hörnlein

Ort: 

Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Tickets: https://www.literaturhaus-hamburg.de/programm/veranstaltungen/2019-09-24/welche-zukunft-hat-das-lesen-2

Buchvorstellung: Der Treuhand-Komplex

29. September 2019, 11:30 Uhr, Herrenhaus auf dem Bispinghof, Nordwalde

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl durchdringt rational das Treuhand-Dickicht komplexer Vorgänge . Als einer der Ersten hat er Einsicht genommen in die internen Treuhand-Akten, die jetzt nach und nach ins Bundesarchiv übernommen werden, hat Gespräche mit Betroffenen, Akteuren, Politikern und Wissenschaftlern geführt. Sensibel für persönliche Schicksale, rückt er aber auch, sachlich argumentierend, Vorurteile und falsche Behauptungen zurecht. Pötzls Buch ist das erste, das dem Anspruch gerecht wird, dieses vielschichtige Thema anhand der Faktenlage umfassend aufzuarbeiten. 

Es moderiert Matthias Grenda.

Ort: 

Herrenhaus auf dem Bispinghof, Bispingallee 31, 48356 Nordwalde.

Buchvorstellung: Der Treuhand-Komplex

16. Oktober 2019, 20:00 Uhr, Volksbühne Berlin

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl durchdringt rational das Treuhand-Dickicht komplexer Vorgänge . Als einer der Ersten hat er Einsicht genommen in die internen Treuhand-Akten, die jetzt nach und nach ins Bundesarchiv übernommen werden, hat Gespräche mit Betroffenen, Akteuren, Politikern und Wissenschaftlern geführt. Sensibel für persönliche Schicksale, rückt er aber auch, sachlich argumentierend, Vorurteile und falsche Behauptungen zurecht. Pötzls Buch ist das erste, das dem Anspruch gerecht wird, dieses vielschichtige Thema anhand der Faktenlage umfassend aufzuarbeiten. 

Am 16. Oktober um 20:00 diskutiert Norbert F. Pötzl gemeinsam mit Prof. Richard Schröder in der Volksbühne Berlin über den „Treuhand-Komplex“. Es moderiert Andreas Wang (NDR).

Buchvorstellung: Der Treuhand-Komplex

21. Oktober 2019, 20:00 Uhr,  Kulturverein Allmende, Museum unter der Yburg

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl durchdringt rational das Treuhand-Dickicht komplexer Vorgänge . Als einer der Ersten hat er Einsicht genommen in die internen Treuhand-Akten, die jetzt nach und nach ins Bundesarchiv übernommen werden, hat Gespräche mit Betroffenen, Akteuren, Politikern und Wissenschaftlern geführt. Sensibel für persönliche Schicksale, rückt er aber auch, sachlich argumentierend, Vorurteile und falsche Behauptungen zurecht. Pötzls Buch ist das erste, das dem Anspruch gerecht wird, dieses vielschichtige Thema anhand der Faktenlage umfassend aufzuarbeiten. 

Am 21. Oktober um 20:00 Uhr diskutiert unser Autor Norbert F. Pötzl mit Ebbe Kögel über den „Treuhand-Komplex“.

Ort: 

Museum unter der Yburg, Hindenburgstraße 24, 71394 Stetten im Remstal

Kursbuch-After Work: Der Treuhand-Komplex

22. Oktober 2019, 18:00 Uhr, Café Luitpold, München

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl durchdringt rational das Treuhand-Dickicht komplexer Vorgänge . Als einer der Ersten hat er Einsicht genommen in die internen Treuhand-Akten, die jetzt nach und nach ins Bundesarchiv übernommen werden, hat Gespräche mit Betroffenen, Akteuren, Politikern und Wissenschaftlern geführt. Sensibel für persönliche Schicksale, rückt er aber auch, sachlich argumentierend, Vorurteile und falsche Behauptungen zurecht. Pötzls Buch ist das erste, das dem Anspruch gerecht wird, dieses vielschichtige Thema anhand der Faktenlage umfassend aufzuarbeiten. 

Im Gespräch mit Peter Felixberger erzählt Norbert F. Pötzl am 22. Oktober ab 18:00 Uhr von seinen Recherchen, die er für das Buch unternommen hat und den Interviews, die auch für ihn zum Teil bemerkenswert verliefen.

Ort: 

Café Luitpold, Brienner Straße 11, 80333 München

Link: https://www.cafe-luitpold.de/tl_files/lui/downloads/CL_Programm-2_2019_web_final.pdf

Fremd in der Heimat: Wann ist unsere Gesellschaft angekommen?

23. Oktober 2019, 19:00 Uhr, Bucerius Law School, Hamburg

Mindestens jeder vierte Mensch, der in Deutschland lebt, hat heute eine Zuwanderungsgeschichte. Gleichzeitig fühlen sich Millionen von Wählerinnen und Wählern von zuwanderungsfeindlichen Parolen angezogen. Die einen fürchten, fremd in der Heimat zu bleiben; die anderen fürchten, fremd in der Heimat zu werden. Hinter all diesen Emotionen verbirgt sich ein gesellschaftlicher Prozess: Deutschland wird sich seiner Identität als Einwanderungsland gewahr. Wie dieser Prozess ausgeht, ist offen. Wie wir ihn gestalten sollten, möchten wir diskutieren – jenseits aller populistischer Grabenkämpfe. Und wie immer mit Podium und Publikum auf Augenhöhe.

Mit: 

Nabard Faiz, Medizinstudent an der Universität Marburg

Prof. Dr. Jörn Kruse, partei- und fraktionsloses Mitglied der Hamburger Bürgerschaft

Nariman Hammouti-Reinke, Offizierin bei der Bundeswehr, Vorstandsvorsitzende des „Deutscher Soldat e.V.“
Marc Philip Greitens, Herausgeber und Gründer Studierendenzeitung „PuG – Politik & Gesellschaft“ (Moderation)

Eine gemeinsame Veranstaltung der Kursbuch Kulturstiftung und Politik und Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Studium generale der Bucerius Law School

Ort:

Moot Court, Bucerius Law School, Junguisstraße 6, 20355 Hamburg

Where are all the readers gone? Mit Sandra Kegel, Ute Schneider und Alexander Skipis. (Reihe "Welche Zukunft hat das Lesen?")

29. Oktober 2019, 19:30 Uhr, Literaturhaus Hamburg

Das große Zählen der Leserinnen und Lesern greift um sich. Wie viele Menschen – gar sieben Millionen? – sind Abtrünnige und haben zuletzt ganz darauf verzichtet, ein Buch zu kaufen bzw. zu lesen? Oder sind, so neueste Umfragen, manche inzwischen reumütig zurückgekehrt und geben einer verunsicherten Branche wieder Hoffnung? Was bedeutet das für Buchverlage, für Auflagenzahlen, Autoreneinkünfte und für Buchhandlungen? Es diskutieren Sandra Kegel, Ute Schneider und Alexander Skipis. Moderation: Rainer Moritz

Ort: 

Literautrhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Tickets ab dem 15.09. verfügbar,

Buchvorstellung: Der Treuhand-Komplex

11. November 2019, 19:00 Uhr, Kulturhaus Synagoge, Gudensberg bei Kassel

Gesellschaftliche Transformationen verändern nicht nur Sub- und Objekt von Kritik, sondern auch die Art und Weise, wie wir Kritik üben. Andere zu kritisieren, ist eine verantwortungsvolle Angelegenheit. Kritik kann Karrieren fördern oder zerstören, Kritik kann verletzen – und manchmal in Hass und Polemik umschlagen. Und wer austeilt, muss auch einstecken können. Wir möchten die offizielle Eröffnung der interaktiven Ausstellung „Übungsraum für Kritik“ in der Rathausdiele zum Anlass nehmen, grundlegend über den Zustand von (Gesellschafts-)Kritik nachzudenken. Mit Rahel Jaeggi, Harald Welzer und Friedrich von Borries. Moderation: Jakob Schrenk.

Ort:

Rathausdiele Jena, Markt 1, 07747 Jena.

Mehr: https://www.kursbuch-kulturstiftung.org/%C3%BCbungsraum-f%C3%BCr-kritik/

Neoliberalismus zwischen globalem Heilsversprechen und Krisenphänomenen – Zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftssystems

13. November 2019, 19:00 Uhr, Patriotische Gesellschaft, Hamburg

In den letzten Augusttagen des Jahres 1938 traf sich eine Gruppe führender  liberaler  Intellektueller  in  Paris, unter anderem  Raymond  Aron,  Friedrich  Hayek,  Bernard  Lavergne,  Robert  Marjolin,  Ludwig  von Mises, Michael Polanyi, Wilhelm Röpke, Alexander Rüstow und  Alfred  Schütz. Am Ende des Kolloquiums, das nicht weniger als eine Neuordnung des durch Weltwirtschaftskrise und dem Aufkommen von totalitären Bewegungen in Europa in seinen Grundfesten erschütterten Liberalismus auf der Agenda hatte, stand als Konsens der Begriff des Neoliberalismus – der auf das komplizierte Gleichgewicht zwischen Markt und Demokratie sowie politischem und wirtschaftlichem Liberalismus fokussierte.

Über 80 Jahre nach dem Kolloquium scheint wiederum der Begriff des Neoliberalismus in der Krise. Für die einen Heilsversprechen auf dem Weg zu globalem Wohlstand, für die anderen Synonym für Marktfundamentalismus und Klimakrise. Umso wichtiger also, die Begriffsgenese des „Neoliberalismus“ dezidiert in den Blick zu nehmen und die Bedeutung des Lippmann-Kolloquiums retrospektiv zu beurteilen. Welche – theoretischen wie praktischen – Grundsteine für unsere heutige Gesellschaftsordnung wurden während des Kolloquiums gelegt? Wie ist der Begriffsursprung aus heutiger Perspektive zu interpretieren? Und wo sind sich kritische und ordoliberale Theorie womöglich einiger, als man zunächst vermuten mag?

Unter anderem diesen Fragen widmen sich am 13. November um 19:30 Uhr die Ökonomin und Publizistin Karen Horn und der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt, „The Political Theory of Neoliberalism.“).

Ort:

Kirchhof-Saal, Patriotische Gesellschaft, Trostbrücke 4-6, 20457 Hamburg.

In Zusammenarbeit mit der BSCW-Stiftung und der Universität Hamburg.