Sa., 16. Nov. | Haus der Kirche

Dialoge zur deutschen Einheit - Ostdeutsche Identitätsprozesse

Am 16. November ist unser Autor Norbert F. Pötzl zu Gast im Haus der Kirche in Güstrow, um über die Rolle der Treuhand im Einheitsprozess zu diskutieren, Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Nordkirche in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung.
Anmeldung abgeschlossen

Zeit & Ort

16. Nov. 2019, 10:00
Haus der Kirche, Grüner Winkel 10, 18273 Güstrow, Deutschland

Über die Veranstaltung

 

30 Jahre nach der friedlichen Revolution und der Überwindung der SED-Diktatur rücken verstärkt die weiteren Entwicklungen der 90er Jahre im wiedervereinigten Deutschland in den Blick. Gegenwärtigen dominieren drei Themenfelder die politischen Debatten. Zum einen ist ein Streit um die Rolle der verschiedenen Akteure und politischen Kräfte, die in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zum Erfolg der friedlichen Revolution beigetragen haben, entbrannt. Diese Debatte verbindet sich mit der Auseinandersetzung um die Deutungshoheit über das Jahr 1989. Zum Zweiten wird aktuell verstärkt nach der Bewertung der Transformation Anfang der 90er Jahre gefragt: Zu wessen Lasten ging manche Entwicklung? Dabei verblasst die Erinnerung an die SED-Diktatur immer mehr und der Fokus richtet sich oftmals einseitig auf die Folgen der Wiedervereinigung. Und drittens stellt sich angesichts eines zunehmenden identitären Populismus die Frage, welchen Anteil die Entwicklungen im Osten Deutschlands daran haben.

Am 16. November ist unser Autor Norbert F. Pötzl zu Gast im Haus der Kirche in Güstrow, um über die Rolle der Treuhand im Einheitsprozess zu diskutieren,

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Nordkirche in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Anmeldung abgeschlossen

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